| Der Sozialismus - ein histirischer Irrtum? | ||
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Wir haben heute den großen Vorteil, den Sozialismus aus einer gewissen historischen Distanz betrachten zu können. Zu Zeiten des kalten Krieges waren die Diskussionen emotional und aufgeheizt. Das verbrecherische Zarenregime wurde in Rußland durch einen kaum weniger schlimmen sozialisitischen Staat ersetzt. Natürlich ist es auch zweifelhaft, ob man das Zarenreich gewaltfrei hätte beseitigen können. Als einziges sozialistisches Land stand die Sowjetunion mit dem Rücken an der Wand gegen den Rest der Welt. Doch zahlte die Sowjetunion einen hohen Preis für die Revolution, denn in ihren Konzentrationslagern starben unter grausamsten Bedingungen doppelt so viele Menschen wie in denen der Nazis. Nach dem Kriege, der die Sowjetunion als Weltmacht etablierte, konnten sich Reformen unter dem westlichen Druck im kalten Kriege kaum durchsetzen. Gescheitert ist jedoch das sozialisitische System an der verfehlten Wirtschaftspolitik. Leistung muß sich lohnen, die Menschen müssen motiviert sein eigenverantwortlich zu schaffen. Dirigismus zerstört die Motivation, Wettbewerb schafft bessere Arbeitsqualität. Der Sozialstaat muß finanzierbar bleiben. Est ist eigentlich erstaunlich, daß die sozialistischen Staaten gegen Einde der 80ger Jahre sich selbst dem Sozialismus entsagt haben. Der wirtschaftlich stärkere Westen hat wohl zu viel Druck ausgeübt, und somit interne Reformen des östlichen Systems zu verhindern. Gescheitert ist aber auch der westliche liberale Sozialismus am Beispiel Schwedens. Hier hat ein reiches Land die sozialstaatlichen Leistungen maßlos übertrieben. Zu hohe Steuern vertrieben die Reichen aus dem Land. Die positiven Elemente des sozialistischen Gedankengutes, siehe den Liedertext, konnten sich jedoch im westlichen Liberalismus besser entwickeln, da der Sozialmus den Fehler machte, mit Zwang zu operieren. In einem Punkt gilt das jedoch leider nicht, denn in den Ländern Osteuropas gab es früher mehr Religionsfreiheit als im Westen. Das westliche System hat nun einmal nur die weltlichen Tyrannen beseitigen können, hingegen treiben die Kirchen auch weiterhin hier unbehelligt ihr Unwesen. |
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