Familienpolitik

Die Familienpolitk ist ein stark polemisierendes Thema. Auf der einen Seite hört man das dümmliche Gerede von dem angeblich vom Aussterben bedrohten deutschen Volk und der vermeintlichen Kinderfeindlichkeit der Gesellschaft, auf der anderen Seite wird sehr viel Geld für Kinder ausgegeben.

Was bedeutet eigentlich Kinderfeindlichkeit? Die Menschen in der sog. Dritten Welt haben viele Kinder, man sagt ihnen nach, daß Kinder für sie einen hohen Stellenwert haben. Aber die Kinder müssen dort hungern, arbeiten, bekommen keine ordentliche Berufsausbildung oder werden gar zur Prostitution oder zu Kriegsdiensten genötigt. Sind Menschen, die Kinder in die Welt setzen, um sie diese Weise ausbeuten zu wollen, wirklich Kinderfreunde?

In der Bundesrepublik sind die Geburtenraten niedrig, und wir bemühen uns mit den Kindern gut umzugehen. Sicher, es bleibt noch vieles zu tun, um die Bildungsangebote und vor allem die späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt gut unterkommen zu können, zu verbessern. Aber grundsätzlich wird für Kinder vieles getan. ...und dann sollen wir kinderfeindlich sein, nur weil wir "wenige" Kinder haben?

Eine gute und verantwortungsbewußte Familienpolitik muß sich an qualitativen Grundsätzen und nicht an quantitativen orientieren. Wir brauchen Kinder, um unseren Fortbestand zu sichern, aber es dürfen nicht zu viele Kinder sein. Nicht nur die sog. Dritte Welt ist überbevölkert, sondern auch unser Land, die Bundesrepublik Deutschland. In Europa gibt es ca. 40 Millionen Spanier und jeweils ca. 60 Millionen Briten, Franzosen und Italiener. Demgegenüber gibt es aber 90 Millionen Deutsche, wenn man die Volksdeutschen aus Osteuropa dazurechnet, sind es an die 100 Millionen. Das ist zu viel!

Für das erste Kind sollte der Staat ein großzügiges, kostendeckendes Kindergeld in Höhe von 400 € zahlen. Außerdem sollte ein gerichtlich einklagbarer Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz bestehen. Für weitere Kinder sollte allerdings nichts mehr gezahlt werden. Bei kinderreichen Familien sollten Zwangsadoptionen die Versorgung der Kinder sichern, es gibt genügend Interessenten für Adoptivkinder. Die Finanzierung der kinderfreundlichen Maßnahmen sollte durch eine Vereinfachung des Steuersystems erfolgen. Das Ehegattensplitting muß vollständig abgeschafft werden.

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