"Dritte Welt" - Politik

Die europäischen Staaten beuteten mit ihrer überlegenen Technologie jahrhundertelang die Länder der sogenannten Dritten Welt aus, führten grausame Kriege gegen die Völker dort, versklavten die Menschen und begangen zahlreiche Völkermorde. Christliche Missionare beglückten die Menschen mit den Segnungen des christlichen Glaubens, der all diese Unbillen ja schließlich rechtfertigt. Im 19. Jahrhundert folgten dann Japan und die USA dem Beispiel der Europäer.

Die Kolonialzeit ist heute Geschichte. Die Kolonien, die früher Geld einbrachten, werden heute zur Altlast. Einwanderer aus den früheren Kolonien belasten das ohnehin schon stark überbevölkerte Europa. Die Ausgaben, oder besser gesagt, der Bedarf für kostenintensive Entwicklungshilfe steigt ständig. Das immense Bevölkerungswachstum in der sog. Dritten Welt macht zudem alle Verbesserungen der Lebensumstände durch das Wirtschaftswachstum zunichte. Die sog. Dritte Welt ist ein Faß ohne Boden, wenn sich nicht endlich etwas ändert.

Heute bekommen wir in jedem Supermarkt schon für ca. nur 2,50 € ein 500 g Päckchen qualitativ hochwertugen Kaffees. Die Preise für andere ehemalige Kolonialwaren sind ähnlich günstig. Zieht man Steuern ab, Fracht- und Verarbeitungskosten, die Verpackung, sowie die Handelsspannen der Groß- und Einzelhändler, ist es klar, daß die sog. Dritte Welt - Länder nur wenige Cents für ihre Waren bekommen. Das ist Ausbeuterei.

Auf der anderen Seite degradieren und demütigen wir die sog. Dritte Welt - Länder durch Entwicklungshilfe und caricative Organisationen wie etwa "Brot für die Welt" zu Almosenempfängern.

Das ist widersinnig. Wir sollten besser der sog. Dritten Welt gerechte Preise für ihre Waren zahlen, damit sind sie dann auch nicht mehr auf unsere Wohltätigkeit angewiesen und können eigenverantwortlich leben.

Noch ein Wort zu den hohen Geburtenraten der sog. Dritten Welt. Die Geburtenraten waren dort immer hoch, so wie früher auch in Europa, was aber gar nicht schlimm war, da die Säuglings- und Kindersterblichkeit ebenfall sehr groß war. Daher war trotz der hohen Geburtenraten das Bevölkerungswachstum recht gering, es gab auch Phasen mit Bevölkerungsrückgang. Bei verschiedenen Stämmen von Südseeinsulanern wurde außerdem bereits eine künstliche Geburtenkontrolle praktiziert, welche von den katholischen Missionaren natürlich strikt bekämpft wurde. Eine strenge Geburtenkontrolle ist aber in asusnahmslos allen Ländern der Erde absolut notwendig, und deshalb sollte dieses Problem auch global gelöst werden. Dabei ist es ein Ammenmärchen zu glauben, daß wirtschaftlicher Aufschwung die Geburtenraten in der sog. Dritten Welt senken wird. Es sind dort gerade die reichen Menschen, die besonders viele Kinder haben. Die Akzeptanz der notwendigen Geburtenkontrolle ist eine Einstellungssache, die Feinde der Geburtenkontrolle sind machtgierige Kirchen und weltliche Tyrannen, Rassismus - es gibt auch schwarzen Rassismus! - , religiöse Engstirnigkeit, Cheauvinismus. Das alles muß überwunden werden - weltweit, überall, in unser aller Interesse.

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