| Mein
Lebenslauf |
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Am 26. Juni 1955 wurde ich in Wanne - Eickel im Ruhrgebiet geboren,
hier sehen Sie das originale Kalenderblatt. An einem schwülheißem
Sommertag gab es ein heftiges Gewitter, und schon war ich vierzehn
Tage zu früh auf der Welt.
Die Zeiten waren bewegend. Zwei Monate zuvor war die Bundesrepublik
souvereign geworden, das deutsche Wirtschaftswunder kündigte
sich bereits an. Aber die Debatte über die Wiederbewaffnung erhitzte
die Gemüter. Meine Mutter äußerste in alten Tagebüchern
oft ihre Angst vor einem Atomkrieg.
Ich selbst kann mich noch an letzte Ruinen in unserer Straße
erinnern. Aber ich gehöre zur ersten Generation der Deutschen,
die nie in ihrem Leben Not und Elend erlebt haben.
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Mein Elternhaus, welches
im Kriege vollständig zerstört worden war, machte nach
dem Wiederaufbau in den frühen 50gern noch einen etwas ramponierten
Eindruck.
Aber die Generation unserer Eltern war genügsam und fleißig
und schaffte den Wiederaufbau - eine grandiose Leistung, die heute
von uns Jüngeren nicht mehr erbracht werden könnte. |
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Erinnerungen an die 50ger und 60ger Jahre:
Zu meiner Jugendzeit
waren noch viele Kohlezechen im Ruhrgebiet in Betrieb. Doch das billige
Öl bedeutete Anfang der 60ger Jahre das Aus für die teure heimische
Kohle. Das Ruhrgebiet ist seitdem sauberer geworden - man sprach früher
vom Kohlenpott -, doch es hat damit auch viel von seinem alten Charme
verloren.
Das absolute Kultauto der 50ger Jahre ist heute der Borgward, insbesondere
das Modell "Isabella". Diese heute sehr seltenen Fahrzeuge wecken
nostalgische Gefühle.
1973 waren am Wanne - Eickeler Hauptbahnhof noch über 70 große
Dampflokomotiven stationiert. Oftmals sah ich am Bahndamm diesen schnaufenden
Ungetümen nach. Die Faszination dieser Maschinen können die
modernen Elektromotiven von heute sicherlich nicht erreichen.
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Die Zeiten
wurden besser und die Bilder farbig.
Sie sehen
unser erstes Auto und den ersten Fernseher auf Fotos des Jahres
1957.
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Auf dem
linken Foto sehen Sie meine Mutter und mich im Alter von ca. 6Jahren.
Meine
kleine Schwester Christiane verstarb leider schon im Alter von 8
Monaten.
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Der wirtschaftliche
Aufschwung erlaubte meinen Eltern sogar den Bau eines zweiten Hauses
in Höxter im Weserbergland.
Diese Aufnahme stammt von 1962
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Ich besuchte
4 Jahre lang die St. Marien - Volksschule im Stadtteil Eickel von
Wanne - Eickel.
Die Erziehung
war authoritär und streng katholisch. Ich war zwar meist der
Klassenbeste, aber meine wahren Fähigkeiten wurden nicht gefördert.
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Mein
anschließendes Studium an der Ruhr - Universität Bochum
scheiterte leider, weil die Probleme mit meinem Extremübergewicht
eskalierten.
Mehr als 15 Jahre führte ich ein sehr zurückgezogenes
Leben und hatte kaum noch soziale Kontakte.
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Sie sehen
hier mein erstes Auto, ich fuhr es 13 Jahre lang:
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Nach
dem Todes meines Vaters im Jahre 1975 betreute ich unsere blinde
Großmutter Auguste bis zu ihrem Tode.
So hatte
ich mein Auskommen, und der Großmutter ist es auch nicht schlecht
gegangen.
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Im Jahre
1981 zog ich mit meiner Mutter von
Wanne - Eickel in eine Neubau Eigentumswohnung nach Herne Baukau.
Mir fiel
der endgültige Abschied vom Elternhaus recht schwer. |
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Ende
1989 waren die Probleme mit meinem Extremübergewicht fast gelöst,
ich entschloß mich Journalistik an der Universität Dortmund
zu studieren, um mir damit meinen alten Berufswunsch erfüllen
zu können.
Wegen
der Annexion der DDR im Jahre 1990 entschloß ich mich aber
nach Kanada auszuwandern, so daß dieses Studium sinnlos wurde.
Nach dem Tode von Mutter und Großmutter im Jahre 1993 zog
ich mich wieder für mehrere Jahre zurück, was im Nachhinein
ein großer Fehler war. |
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So wurde
es im Laufe der Jahre immer schwieriger für mich, eine berufliche
Neuorientierung zu finden.
Ich arbeitete in einer Großhandelsfirma, bei einer Partnervermittlung,
bei einer Versicherungsgesellschaft und bei einem Immobilienvertrieb.
Doch all das war für mich nicht das richtige.
Durch dem Strukturvertrieb, dem ich 1996 beitrat, verlor ich meine
soziale Isolation vollständig und fand viele neue Freunde und
Bekannte, die ich sehr schätze, und die mir halfen, mich weiter
zu entwickeln.
Jedoch leider konnte niemand mit diesem Geschäft Geld verdienen,
und so entschloß ich mich, meine alte Leidenschaft, den Journalismus,
doch zum Beruf zu machen und gab 1999 im Selbstverlag mein erstes
Buch heraus.
Da es
aber Kleinverleger doch zu schwer haben, habe ich mein Geschäft
zwischenzeitlich auf´s Internet umgestellt.
BUCHBESTELLUNG SIEHE KAPITEL
"DER WEG ZUM EIGENEN BUCH"
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Viele
Freunde fand ich auch durch den Sport, den ich ab September 1998
mit großer Konsequenz betreibe.
Mit meinen
ersten Fernsehauftritten und den großen Artikeln in der WAZ
und in der BILD Zeitung stand ich dann auf einmal in der Öffentlichkeit.
Auf Grund
des WAZ Artikels meldete sich eine alte Schulfreundin bei mir -
wir hatten uns vor 35 Jahren zuletzt gesehen...
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2002
bin ich dann auch noch in die Schlagerbranche eingestiegen - mal
sehen, was dabei herauskommen wird....
Ich denke
jedoch, daß sich all das sehr gut mit dem Journalismus verbinden
läßt.
ABER
JETZT GEHT´S AUFWÄRTS, MEIN LEBEN HAT SICH IN DEN VERGANGENEN
JAHREN NUR ZUM POSITIVEN GEÄNDERT!
Es bleibt
auf jeden Fall noch sehr viel zu tun!
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