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Das Verhältnis zwischen
Deutschland und Amerika war nie problemlos. Die relative Mehrheit der
US - Amerikaner hat deutsche Vorfahren. Im ersten Weltkrieg wurden Deutsche
in den USA verfolgt. Seitdem gibt es dort kaum noch deutsche Städtenamen.
Der Nationalsozialismus polarisierte auch die USA. Doch die Gegner siegten
und nahmen dafür gar eine Allianz auf Zeit mit der verhaßten
atheistischen, kommunistischen Sowjetunion in Kauf.
In der Nachkriegszeit waren die USA für viele Europäer ein Vorbild,
das Land wurde idealisiert, was sicherlich ein Fehler war. Die riesigen
US Autos beeindruckten, das Auto auf dem Bild oben war wahrscheinlich
billiger als bei uns ein Volkswagen - Käfer, so daß es sich
fast jeder leisten konnte. Farbfernseher, Nylonstrümpfe und später
die Mondraketen begeisterten uns Europäer.
Doch durch den Vietnam - Krieg nahm das Ansehen der USA Schaden. Eine
wirkliche Amerikafeindlichkeit gab es in Deutschland aber eigentlich nie.
Das gute Amerika wurde immer geschätzt, auch von seinen ärgsten
Kritikern. Die amerikanische Kultur beeinflußt unser aller Leben,
sei es durch die Musik, den Film oder durch das Fernsehen.
Seit dem Jahre 2001 habe ich
wieder neue Kontakte mit Amerikanern, seitdem meine amerikanische Fassung
von www.pro-liberal.com online ist. Meine Website stößt bei
den Amerikanern wohl auf Unverständnis, positive Reaktionen habe
ich eigentlich nur von Anhängern der Freidenkerbewegung erhalten,
nicht aber von "normalen" Bürgern. Die Menschen können
dort offensichtlich nicht begreifen, weshalb ich mich kritisch mit den
Mißständen in der Bundesrepublik Deutschland auseinandersetze.
Ein naiver Patriotismus ist in Amerika wohl noch immer weit verbreitet.
Sie idealisieren Amerika so, wie wir Europäer es einst getan haben.
In früheren Zeiten wanderten Europäer aus wirtschaftlicher Not
oder wegen ihrer politischen und religiösen Verfolgung nach Amerika
aus. Doch das sind keine Probleme, die sich auf die Vergangenheit beschränken.
Auch ich sehe für mich keine Existenzgrundlage mehr in der Bundesrepublik
Deutschland, nach allem, was ich mit den Behörden hier erlebt habe.
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Doch das Land meiner
Träume ist Kanada:
Großzügige Weiten, eine faszinierende Natur, eine Bevölkerung,
die insgesamt europäischer ist als die der USA.
Was will man mehr?
Der Enge Europas zu entfliehen ist ein Traum. Aber ich brauche,
um ein glückliches Leben führen zu können, ein liberale
Gesellschaft. In Europa würde ich mich in den Niederlanden
am wohlsten fühlen.
Also möge ein jeder seinen Beitrag leisten, dieses Gedankengut
weltweit zu verbreiten.
Ich würde gerne
diese Herausforderung in Kanada annehmen!
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